Konzept, Design & Layout

Revolutionärer Wandel im grafischen Gewerbe
Teilnehmer einer Zeitreise, die heute starten, um eine Grafikabteilung der 1990er Jahre zu besuchen, würden es auf Anhieb erkennen: Kein Stein ist auf dem anderen geblieben. Bleisatz, Fotosatz, Maschinensatz sind von der Bildfläche verschwunden. Bei der Geburt des vmm wirtschaftsverlags Anfang der 1990er Jahre waren dies gängige Begriffe in der grafischen Branche. Demzufolge hießen die Mitarbeiter, die sich mit der gestalterischen Erstellung von Zeitschriften und Magazinen beschäftigten, auch Schriftsetzer und Reprografen.

Das Ende jener Epoche haben wir aber gleich übersprungen und uns von Anfang an intensiv dem Thema Desktop Publishing (DTP) gewidmet. Schließlich hielten die Apple Rechner in jener Periode auch in Europa Einzug, wenn auch noch in ganz anderem Maße, als die Marke heute an Bedeutung gewonnen hat. Bereits die erste Bayerisch-Schwäbische Wirtschaft wurde mittels elektronischen Seitenumbruchs gelayoutet. Dies war im Segment der IHK-Zeitschriften damals eine wirkliche Revolution, über die man heute sicherlich nur noch lächeln kann.

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Technischen Vorsprung über die Jahre hinaus genutzt
Dass wir sehr früh und sehr mutig auf diese neuen Trends und Innovationen setzten, ermöglichte uns einen Vorsprung am Markt, was die Konzeption und das Gestalten anging. Ziel war es dabei, mit dem Wettbewerb nicht nur gleichauf zu sein, sondern Trends schon weit im Vorfeld zu erkennen und aufzugreifen. Sei es bei neuen Rechnergenerationen, sei es beim Umstellen vom damals gängigen Layoutprogramm QuarkXPress auf Adobe Indesign. Hier bewiesen wir uns als ein Vorreiter in der Region. Auch die Investition in das Redaktionssystems vjoon K4, über welches seit vielen Jahren Mitarbeiter und Kunde simultan auf Dokumente zugreifen, birgt bis heute enorme Potentiale in sich, um Zeit und Kosten zu sparen. Denn K4 machte erst die Fax- und dann später die PDF-Korrekturen überflüssig. Dazu kommt ein minimaler Schulungsaufwand für die Kunden, die bereits nach einer halbtägigen Schulung das System perfekt einsetzen können.

Der Grafikmitarbeiter als Erfolgsfaktor
Moderne Technik ist die eine, gut ausgebildete Mitarbeiter sind die andere Seite einer Medaille, deren Glanz auf die Produktqualität abstrahlt. Da der Markt Ende des letzten Jahrtausends kaum Fachkräfte für diese anspruchsvollen Technologien hergab, begannen wir bereits frühzeitig, die eigenen Gestalter zukunftsweisend weiterzubilden. Ab 2008 erfolgte dies dann auch zielgerichtet hin auf die neuen digitalen Medien. Von Anfang an setzten wir auf eine solide Berufsausbildung, wurden von der IHK Schwaben hierfür auch für dieses Engagement prämiert. Im Lauf der Jahre wuchs die Abteilung auf mittlerweile über 10 festangestellte Mitarbeiter an. Die Antwort auf die ständig wachsenden Anforderungen in puncto Kreativität bestand darin, das Team mit Diplom-Kommunikationsdesignern von der Hochschule und mittlerweile auch mit einem starken Netzwerk aus freien Grafikern, Web-Designern, Fotografen und Partneragenturen zu verstärken. Dies garantiert jene Bandbreite, Vielfalt und Qualität, um reibungslos allen grafischen Herausforderungen gerecht zu werden.

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Unterschiedliche Kundenwünsche realisieren
Der variable Transfer unterschiedlichster grafischer Konzepte auf die jeweiligen Medien ist ein Markenzeichen des vmm wirtschaftsverlags. Die fortlaufende Entwicklung von Zeitschriften und Internetportalen bezüglich Lesefreundlichkeit, Übersicht und Bildsprache ist das tägliche Geschäft, die Zeiträume für die sogenannten „Relaunches“ und „Refreshes“ werden dabei immer kürzer. Gerade im Geschäftsfeld Corporate Publishing sind die Anforderungen sogar noch viel vielfältiger. Es ist bei uns inzwischen eher die Regel als die Ausnahme, bei einem kleineren mittelständischen Betrieb für eine Kundenzeitschrift gleich die CI mit zu entwickeln. Während für eine andere Firma, die bereits Corporate-Books als Vorlage liefert, diese dann ins Konzept implementiert werden müssen, ohne gegen Vorgaben zu verstoßen. Hier ist inzwischen auch die eigene Bilddatenbank hilfreich, über die auf über eine Million Fotos zurückgreift, darunter eine stattliche Anzahl regional gefertigter Motive.

Kompetenz führt zu vielen Auszeichnungen
Die hohe Kompetenz in Sachen Grafik, Layout und Konzeption bescherte uns bereits mehrfach Preise. So erhielt das Kundenmagazin KESSLER Report beim renommierten BCP-Award den Preis Best of Corporate Publishing in Silber. Der WirtschaftsKurier sicherte sich im Bereich Fotografie und Sequenz den Award of Excellence beim 14. European Newspaper Award, bei dem sich 232 Zeitungen aus 25 Ländern beteiligten. Das Magazin Klangzeiten der Bayerischen Philharmonie war zuletzt Nominee beim German Design Award, während die Bayerisch-Schwäbische Wirtschaft beim Ranking aller deutschen IHK-Zeitschriften in der Kategorie crossmediale Umsetzung den ersten Platz und bei der Leseführung den zweiten Platz belegte.

Ansprechpartner:

Markus Ableitner
Markus Ableitner Art Director0821 / 4405-404