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Betriebsausflug 2019: Wie die GoPro baden ging

Betriebsausflug 2019: Wie die GoPro baden ging

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Inhaltsverzeichnis

vmm auf Betriebsausflug – das endet meistens mit Muskelkater. Vom Lachen, aber auch vor lauter Anstrengung. Denn irgendwas mit Sport ist immer dabei. Dieses Mal: Rafting im Allgäu.

PLATSCH! Kurz bleibt mir die Luft weg, als ich einen riesen Schwall Wasser ins Gesicht bekomme. Bis ich die Augen wieder auf- und Luft in meine Lunge bekomme, höre ich es auch schon: Das fiese Lachen meiner Kollegen aus dem Layout, die sich einen Spaß machen, mir mit ihrem Paddel Wasser entgegen zu spritzen. Und das filmen sie auch noch alles mit der Verlags-GoPro auf dem Helm. Na wartet!

Hürde 1: in den Neoprenanzug quetschen

Aber von vorne: Jeder von uns durfte sich in einen hautengen Neoprenanzug quetschen, bevor wir in Zweier- und Dreiergruppen auf die Boote verteilt wurden. Und jetzt sollen wir alleine die Iller entlang rudern? Ohne professionellen Steuermann? Ja, versichert uns Chris, einer der Guides. Aber ganz allein werden wir dann doch nicht aufs Wasser gelassen – er und zwei seiner Kollegen begleiten uns in ihren eigenen Kanus. Na gut. Dann wollen wir mal. Auf geht’s mit den Booten in Richtung Iller. Startpunkt: Fischen im Allgäu. Ziel: Sonthofen – zumindest wenn wir es rechtzeitig ans Ufer zurückschaffen und nicht einfach daran vorbeiziehen.

Hürde 2: Über glitschige Steine balancieren

Irgendwie war es mir aber auch klar, dass ich bei meinem Glück ausgerechnet in einem Zweierboot lande – und dann sind wir auch noch zwei Mädels, die sich hier abmühen müssen. Unser dritter Mann – der tatsächlich ein Er gewesen wäre – ist kurzfristig abgesprungen. Und jetzt ist es gar nicht so einfach, das Boot über die glitschigen Steine ins Wasser zu bringen. Auch wenn es eigentlich nur ein Schlauchboot ist, es ist schwerer als es aussieht.

Hürde 3: Wer hält das Paddel wie?

Aber irgendwie kommt man ja immer die Böschung runter. So auch wir. Schlussendlich im Wasser geht es los: Zehn Boote und drei Kanus. Der Hintermann muss steuern, die beiden vorderen – oder bei uns eben die eine vordere – müssen rudern. Und erst da wird uns bewusst, dass es eine richtige Technik braucht, um voranzukommen. Selbst geradeaus ist nicht so einfach, wie es scheint – die Strömung ist hier auch keine große Hilfe, immer wieder treiben wir ab. Einfach nur zu paddeln reicht also schon mal nicht aus. Mist! Also abstimmen – und ja, es wurde kurz mal hitziger –, bis wir uns einig waren, wer das Paddel wie zu halten hatte. Jetzt fahren wir nicht nur geradeaus, sondern können auch noch größeren Steinen oder – ganz wichtig – Brückenpfeilern ausweichen.

Hürde 4: Wasserschlacht gewinnen

Und plötzlich klappt’s! Keine Ahnung wie, aber wir haben den Dreh eindeutig raus. Schnell schließen wir von ganz hinten auf und landen zuerst in der Mitte der Kolonne, überholen immer mehr und sind an der Spitze – neben den bereits erwähnten netten Kollegen aus dem Layout. Und wenn wir mal ganz ehrlich sind: So ganz unschuldig waren wir nicht an der Wasserschlacht, die um den ersten Platz entbrannt ist. Jeder kriegt eine gehörige Portion Wasser ab, bis sich auch die drei Jungs eingestehen müssen: In diesem Spiel haben wir Mädels ganz klar die Nase vorne – oder in diesem Fall: das Paddel!

Hürde 5: Nicht lachen!

Achso, da war ja auch noch was mit der GoPro: Eigentlich hätte ein tolles Video von diesem Tag entstehen sollen. Aber unsere Layouter waren so damit beschäftigt, alle anderen auszustechen und nass zu machen, dass ihnen nicht aufgefallen ist, wie die GoPro im wahrsten Sinne des Wortes tauchen gegangen ist – und jetzt vermutlich von der Unterwasserwelt der Allgäuer Iller ein Video in Dauerschleife dreht.

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